Inhaltsverzeichnis:

• Beschreibung und Veröffentlichung der Mitwirkungspolitik der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh (gem. § 134b AktG)
• Transparenz bei der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken (gem. Art. 6 OffenlegungsVO)
• Strategien der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh (s&h) zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken gemäß Artikel 3 der Offenlegungs-Verordnung
• Erklärung zu den wichtigsten nachhaltigen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren (gem. Art. 4 OffenlegungsVO i.V.m. Art. 2 RTS-OffenlegungsVO)
• Nachhaltigkeitsbezogene Angaben (gem. Art. 10 OffenlegungsVO i.V.m. Art. 23 und Art. 24 RTS-OffenlegungsVO)

 

Beschreibung und Veröffentlichung der Mitwirkungspolitik der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh (gem. § 134b AktG)

Die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh – nachstehend „Institut“ genannt – unterfällt der Begriffsbestimmung nach als Vermögensverwalter i.S.d. § 134a Abs. 1 Nr. 2 AktG den Vorschriften der §§ 134b und 134c AktG und hat daher ihre Mitwirkungspolitik im Sinne des § 134b Abs. 1 AktG zu beschreiben und zu veröffentlichen.
Das Institut nimmt keine Aktionärsrechte seiner Kunden wahr. Es werden keine Hauptversammlungen besucht, keine Stimmrechte für Kunden ausgeübt, Mitteilungen von Aktiengesellschaften nur im Rahmen von Pflichtmitteilungen zur Kenntnis genommen und weder mit der Gesellschaft noch mit anderen Aktionären aktiv kommuniziert.
Daher wurde die Mitwirkungspolitik wie folgt festgelegt:

• Das Institut übt keine Aktionärsrechte i.S.d. § 134b Abs. 1 Nr. 1 AktG aus, die auf einer Mitwirkung in der Gesellschaft basieren. Insbesondere werden keine in Bezug auf die Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften bezogenen Rechte wahrgenommen. Das Recht auf einen Gewinnanteil i.S.d. §§ 60ff. AktG sowie auf Bezugsrechte wird in Rücksprache mit den Kunden wahrgenommen.
• Die Überwachung wichtiger Angelegenheiten der Gesellschaften i.S.d. § 134b Abs. 1 Nr. 2 AktG erfolgt durch Kenntnisnahme der gesetzlich angeordneten Berichterstattung der Gesellschaften in Finanzberichten sowie Adhoc-Mitteilungen.• Ein Meinungsaustausch mit Gesellschaftsorganen und/oder Interessenträgern der Gesellschaft i.S.d. § 134b Abs. 1 Nr. 3 AktG findet nicht statt.
• Eine Zusammenarbeit mit anderen Aktionären i.S.d. § 134b Abs. 1 Nr. 4 AktG findet nicht statt.
• Beim Auftreten von Interessenkonflikten i.S.d. § 134b Abs. 1 Nr. 5 AktG werden diese gegenüber den Betroffenen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen offengelegt und das weitere Vorgehen mit den Betroffenen abgeklärt.
• Die jährliche Berichterstattung über die Umsetzung der Mitwirkungspolitik i.S.d. § 134b Abs. 2 AktG unterbleibt, da keine entsprechende Rechtewahrnehmung erfolgt.
• Die Veröffentlichung des Abstimmungsverhaltens i.S.d. § 134b Abs. 3 AktG unterbleibt, da keine Teilnahme an Abstimmungen erfolgt.

Transparenz bei der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken (gem. Art. 6 OffenlegungsVO)

Als Finanzmarktteilnehmer im Sinne von Artikel 2 Ziffer 1 der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzsektor (nachfolgend „Offenlegungs-Verordnung“) ist die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh (s&h) nach Art. 6 der Offenlegungs-Verordnung verpflichtet,

• Transparenz zu der Art und Weise, wie Nachhaltigkeitsrisiken bei ihren Investitionsentscheidungen einbezogen werden, zu schaffen und
• erwartete Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken auf die Rendite der angebotenen Finanzprodukte zur Verfügung zu stellen.

Als Nachhaltigkeitsrisiko im Sinne von Artikel 2 Ziffer 22 der Offenlegungs-Verordnung wird ein Ereignis oder eine Bedingung in den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung definiert, dessen beziehungsweise deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition haben könnte. Nachhaltigkeitsrisiken können auf alle bekannten Risikoarten (Marktrisiko, Liquiditätsrisiko und operationelles Risiko) erheblich einwirken und als Faktor zur Wesentlichkeit dieser Risikoarten beitragen. Unternehmen, in die investiert wird, können physischen Risiken des Klimawandels unterliegen wie z. B. Temperaturschwankungen, Anstieg des Meeresspiegels etc.
Als Nachhaltigkeitsfaktoren im Sinne von Artikel 2 Ziffer 24 gelten „Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung“.
Unter „ESG“ werden die Faktoren wie Umwelt, Soziales und Unternehmensführung zusammengefasst. Die Abkürzung stammt aus den englischen Begriffen „Environmental“, „Social“ und „Governance“. ESG-Faktoren beziehen sich unter anderem auf die folgenden Themen:

Environmental – Umwelt

• Klimaschutz
• Anpassung an den Klimawandel
• Schutz der biologischen Vielfalt
• Nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser und Meeresressourcen
• Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft, Abfallvermeidung und Recycling
• Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung
• Schutz gesunder Ökosysteme
• Nachhaltige Landnutzung

Social – Soziales

• Einhaltung anerkannter arbeitsrechtlicher Standards (keine Kinder- und Zwangsarbeit, keine Diskriminierung)
• Einhaltung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes
• Angemessene Entlohnung, faire Bedingungen am Arbeitsplatz, Diversität sowie Aus- und Weiterbildungschancen
• Gewerkschafts- und Versammlungsfreiheit
• Gewährleistung einer ausreichenden Produktsicherheit, einschließlich Gesundheitsschutz
• Gleiche Anforderungen an Unternehmen in der Lieferkette
• Inklusive Projekte beziehungsweise Rücksichtnahme auf die Belange von Gemeinden und sozialen Minderheiten

(Corporate) Governance – Unternehmensführung

• Steuerehrlichkeit
• Maßnahmen zur Verhinderung von Korruption
• Nachhaltigkeitsmanagement durch Vorstand
• Vorstandsvergütung in Abhängigkeit von Nachhaltigkeit
• Ermöglichung von Whistleblowing
• Gewährleistung von Arbeitnehmerrechten
• Gewährleistung des Datenschutzes
• Offenlegung von Informationen

Strategien der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh (s&h) zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken gemäß Artikel 3 der Offenlegungs-Verordnung
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften (Art. 3 OffenlegungsVO) ist s&h zu den nachfolgenden Angaben verpflichtet. Eine Bewerbung ökologischer oder sozialer Merkmale in den von s&h verwalteten Anlagestrategien oder für sonstige konkrete Finanzprodukte erfolgt nur für vereinzelte Produkte. Für diese werden die entsprechenden Informationen nach Art. 10 OffenlegungsVO auf der Unternehmenshomepage veröffentlicht.

s&h als Unternehmen möchte einen Beitrag leisten zu einem nachhaltigeren, ressourceneffizienten Wirtschaften mit dem Ziel, insbesondere die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels zu verringern. Neben der Beachtung von Nachhaltigkeitszielen in unserer Unternehmensorganisation selbst sieht s&h es als ihre Aufgabe an, auch ihre Kunden in der Ausgestaltung der zu s&h bestehenden Geschäftsverbindung für Aspekte der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

Umweltbedingungen, soziale Verwerfungen und/oder eine schlechte Unternehmensführung können in mehrfacher Hinsicht negative Auswirkungen auf den Wert der Anlagen und Vermögenswerte der Kunden von s&h haben. Diese sog. Nachhaltigkeitsrisiken können unmittelbare Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und auch auf die Reputation der Anlageobjekte haben. Da sich derartige Risiken letztlich nicht vollständig ausschließen lassen, hat s&h für die von ihr angebotenen Finanzprodukte spezifische Strategien entwickelt, um Nachhaltigkeitsrisiken erkennen und begrenzen zu können.

Für die Begrenzung von Nachhaltigkeitsrisiken versucht s&h Anlagen in solche Unternehmen zu identifizieren und möglichst auszuschließen, die ein erhöhtes Risikopotenzial aufweisen. Mit spezifischen Ausschlusskriterien sieht s&h sich in der Lage, Investitionsentscheidungen auf umweltbezogene, soziale oder unternehmensbezogene Werte auszurichten. Hierzu greift s&h in der Regel auf im Markt anerkannte Bewertungsmethoden zurück.

Die Identifikation geeigneter Anlagen kann zum einen darin bestehen, dass wir in Investmentfonds investieren, deren Anlagepolitik bereits mit einem geeigneten und anerkannten Nachhaltigkeits-Filter zur Reduktion von Nachhaltigkeitsrisken ausgestattet ist. Die Identifikation geeigneter Anlagen zur Begrenzung von Nachhaltigkeitsrisken besteht zu anderen darin, dass wir für die Produktauswahl in der Vermögensverwaltung auf die anerkannte Rating-Agentur Institutional Shareholder Services Germany AG (ISS ESG) zurückgreifen. Die konkreten Einzelheiten ergeben sich aus den individuellen Vereinbarungen.

Das Institut berücksichtigt die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren gemäß Artikel 4 Offenlegungsverordnung. Zur Feststellung und Gewichtung der wichtigsten Nachhaltigkeitsauswirkungen wird das Institut die Berichterstattung von Emittenten zu den nicht finanziellen Risiken berücksichtigen. Dabei kann sich das Institut auch auf Auswertungen Dritter bei den jeweiligen Emittenten bedienen. Hinsichtlich des Inhalts, der Methoden und der Darstellung von Nachhaltigkeitsindikatoren für nachteilige Aspekte wird sich das Institut an den Veröffentlichungen der zuständigen Aufsichtsbehörden orientieren. Darüber hinaus orientiert sich s&h an den UN-Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren (PRI) und wird ESG-Themen in die Analyse- und Entscheidungsprozesse im Investmentbereich einbeziehen sowie ESG-Themen in ihrer Investitionspolitik und -praxis berücksichtigen. s&h wird im Rahmen ihrer Mitwirkungspolitik Unternehmen und Körperschaften, in die sie investiert, zu einer angemessenen Offenlegung in Bezug auf ESG-Themen anhalten sowie die Akzeptanz und die Umsetzung der Prinzipien in der Investmentbranche vorantreiben. s&h wird ihre Wirksamkeit bei der Umsetzung der Prinzipien steigern sowie im Rahmen ihrer Berichtspflichten über ihre Aktivitäten und Fortschritte bei der Umsetzung der Prinzipien Bericht erstatten. Die Mitwirkungspolitik des Instituts entsprechend der Aktionärsrichtlinie ist auf der Homepage des Instituts veröffentlicht. Hinsichtlich der Grundsätze für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung wird sich das Institut an dem Deutschen Corporate Governance Kodex orientieren. Die Vergütungspolitik des Instituts steht mit der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken im Einklang.
s&h bezieht im Rahmen ihres Investmentprozesses relevante finanzielle Risiken und Nachhaltigkeitsrisiken, die in maßgeblicher Weise erhebliche wesentliche negative Auswirkungen auf die Rendite einer Investition des jeweiligen Portfolios haben können, in ihre Anlageentscheidungen mit ein und bewertet diese fortlaufend. Zu den relevanten nicht abschließenden finanziellen Risiken zählen insbesondere das allgemeine Marktrisiko, das Adressenausfallrisiko und das Liquiditätsrisiko. Diese relevanten finanziellen Risiken sowie weitere finanzielle Risiken werden im Rahmen der traditionellen Wertpapieranalyse, die Teil des Investmentprozesses ist, vor der Anlageentscheidung geprüft. Bei der Auswahl der zu investierenden Unternehmen wird im Rahmen der Fundamentalanalyse zudem das Nachhaltigkeitsrisiko berücksichtigt. Dabei werden aufgrund des erhöhten damit einhergehenden Nachhaltigkeitsrisikos jene Unternehmen ausgeschlossen, die in grober Art und Weise gegen den UN Global Compact verstoßen. Durch den Ausschluss sinkt das unternehmensspezifische Anlagerisiko, denn es werden Risiken vermieden, die durch Verstöße gegen Menschen- und Arbeitsrechte oder durch Umweltverschmutzung ausgelöst werden. Der Ausschluss erfolgt mit Hilfe einer speziellen Datenbank des anerkannten Anbieters „Institutional Shareholder Services Germany AG (ISS ESG)“. Mithilfe der in der Datenbank enthaltenen Indikatoren wird für jedes Unternehmen eine aggregierte Gesamtbewertung berechnet, die auf diversen Teilbereichen basiert. Bei der Überprüfung werden weitere Kriterien, wie zum Beispiel Entwicklungsaussichten hinsichtlich ESG-Faktoren oder allgemeine wirtschaftliche Entwicklungsaussichten berücksichtigt. Dabei schneiden jene Unternehmen besser ab, die den Nachhaltigkeitsrisiken, denen sie ausgesetzt sind, mit einem adäquaten oder gar vorbildlichen Risikomanagement begegnen. Ferner wird die CO2-Intensität der Unternehmen berücksichtigt, um dem Risiko eines möglichen umwelt- bzw. klimabezogenen Werteverfalls entgegenzuwirken (sogenannte „stranded-assets“, zu dt. „gestrandete Vermögenswerte“).

Die Strategien unseres Unternehmens zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken fließen auch in die unternehmensinternen Organisationsrichtlinien ein. Die Beachtung dieser Richtlinien ist maßgeblich für die Bewertung der Arbeitsleistung der Mitarbeiter von s&h und beeinflusst damit maßgeblich die künftige Gehaltsentwicklung. Insoweit steht die Vergütungspolitik im Einklang mit unseren Strategien zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken (Art. 5 OffenlegungsVO).

Erwartete Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken auf die Rendite

Nachhaltigkeitsrisiken können sich je nach Art des Risikos mehr oder weniger stark negativ auf die Rendite der Investition auswirken. Negative Auslöser können sein:

• Physische Schäden aufgrund von extremen Wettereinflüssen;
• Unverhältnismäßig hohe Investitionsaufwendungen;
• Strafzahlungen aufgrund der Missachtung geltender Gesetze bzw.
• Reputationsschäden aufgrund der Missachtung von Klima-, Umweltschutz oder sozialen Werten und Normen.

Unternehmen mit einer hohen Bewertung können weniger stark von Nachhaltigkeitsrisiken betroffen sein als Unternehmen mit einer niedrigen Bewertung. Ein negativer Einfluss durch Nachhaltigkeitsrisiken auf die Rendite der Investition kann jedoch nicht ganz ausgeschlossen werden. Mit dem Investmentansatz, Unternehmen mit erhöhtem Risikopotenzial zu identifizieren und von Investitionen auszuschließen, dürften sich die verbleibenden Nachhaltigkeitsrestrisiken nur in einem geringen Umfang nachteilig auf die Rendite auswirken und nicht signifikant vom allgemeinen Marktrisiko abweichen. Nachhaltigkeitsrisiken, die in dem Investmentprozess nicht erkennbar sind, können sich jedoch erheblich stärker auf die Rendite auswirken.

Erklärung zu den wichtigsten nachhaltigen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren (gem. Art. 4 OffenlegungsVO i.V.m. Art. 2 RTS-OffenlegungsVO)

a. Zusammenfassung

Die wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen und Nachhaltigkeitsindikatoren sieht die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh gleichermaßen in a) einem Verstoß gegen die zehn Prinzipien des UN Global Compact, in b) Kontroversen/geächteten Waffen (z. B. Landminen, Streubomben, Massenvernichtungswaffen), in c) Rüstungsgütern und d) in Korruption.
Um die Einhaltung von Nachhaltigkeitsprinzipien systematisch sicherzustellen, arbeitet die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh mit Daten von Institutional Shareholder Services Germany AG (ISS ESG), einer der führenden globalen Anbieter von Daten und Research-Lösungen für Governance und Nachhaltigkeit, zusammen. Dabei werden die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren anhand der von ISS ESG bereitgestellten Daten seitens der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh anhand interner Strategien analysiert.

Die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh nimmt keine Aktionärsrechte seiner Kunden wahr, indem keine Hauptversammlungen besucht und keine Stimmrechte für Kunden ausgeübt werden. Mitteilungen von Aktiengesellschaften werden nur im Rahmen von Pflichtmitteilungen zur Kenntnis genommen und weder mit der Gesellschaft noch mit anderen Aktionären aktiv kommuniziert.

b. Beschreibung der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen

Die wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen und Nachhaltigkeitsindikatoren sieht die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh gleichermaßen in folgenden Punkten:
• einem Verstoß gegen die 10 Prinzipien des UN Global Compact
• Kontroverse/geächtete Waffen (z. B. Landminen, Streubomben, Massenvernichtungswaffen)
• Rüstungsgüter (Ausschluss, wenn der Umsatz > 5% vom Gesamtumsatz beträgt)
• Korruption

Folgende weitere nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen und Nachhaltigkeitsindikatoren werden in Abhängigkeit der jeweiligen Anlagestrategie zusätzlich berücksichtigt:
• CO2-Ausstoß von Unternehmen in Relation zum Umsatz, nach Land und Rohstoffverbrauch
• Erwachsenenunterhaltung/Pornographie (Ausschluss, wenn der Umsatz > 5% vom Gesamtumsatz beträgt)
• Glücksspiel (Ausschluss, wenn der Umsatz > 5% vom Gesamtumsatz beträgt)
• Nuklearenergie (Ausschluss, wenn der Umsatz > 5% vom Gesamtumsatz beträgt)
• Kraftwerkskohle (Ausschluss, wenn der Umsatz > 5% bzw. 30% vom Gesamtumsatz beträgt)
• Gentechnisch modifiziertes Saatgut (Ausschluss, wenn der Umsatz aus der Herstellung dieser Waren > 5% des Gesamtumsatzes oder der Umsatz aus dem Vertrieb dieser Waren > 25% des Gesamtumsatzes beträgt)
• Tabakwaren Saatgut (Ausschluss, wenn der Umsatz aus der Herstellung dieser Waren > 5% des Gesamtumsatzes oder der Umsatz aus dem Vertrieb dieser Waren > 25% des Gesamtumsatzes ist)

c. Beschreibung der Maßnahmen zur Ermittlung und Priorisierung der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen

Um die Einhaltung von Nachhaltigkeitsprinzipien systematisch sicherzustellen, arbeitet die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh mit Daten von Institutional Shareholder Services Germany AG (ISS ESG), einer der führenden globalen Anbieter von Daten und Research-Lösungen für Governance und Nachhaltigkeit, zusammen. Dabei werden die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren anhand der von ISS ESG bereitgestellten Daten seitens der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh anhand interner Strategien analysiert.

Die Möglichkeit zur Berücksichtigung der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit entsprechender Informationen im Markt ab. Nicht für alle Vermögensgegenstände, in die die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh über die Anlagestrategien investiert, sind die benötigten Daten in ausreichendem Umfang und in der erforderlichen Qualität vorhanden.

Aufgrund der schwierigen Datenlage wird die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh bei der Berücksichtigung der wichtigsten nachteiligen Auswirkungen ihrer Investitionsentscheidungen den Fokus zunächst auf Investitionen in Aktien/Anleihen von Unternehmen legen. Die für eine Anlagestrategie erwerbbaren Zielfonds können von der Anlagepolitik der Anlagestrategie abweichen und gegebenenfalls keine ESG-Faktoren und/oder die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigen. Die Gesellschaft wird die Datenlage regelmäßig überprüfen und über die Möglichkeit der Berücksichtigung von wichtigsten nachteiligen Auswirkungen bei Anlageentscheidungen in weitere Vermögensgegenstände und/oder in weitere Produkte entscheiden.

Es werden Unternehmen ausgeschlossen, die in den folgenden kontroversen Geschäftsfeldern tätig sind und Umsätze durch die Involvierung in folgenden Geschäftsfeldern generieren:

• Kontroverse/geächtete Waffen (z. B. Landminen, Streubomben, Massenvernichtungswaffen)
• Rüstungsgüter (Ausschluss, wenn der Umsatz > 5% vom Gesamtumsatz beträgt)

Die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh schließt auch Unternehmen aus, die kontroverse Geschäftspraktiken verfolgen. Dazu gehören Unternehmen, die eindeutig und ohne Aussicht auf positive Veränderung gegen eines oder mehrere der zehn Prinzipien des „Global Compact der Vereinten Nationen“ verstoßen (https://www.unglobalcompact.org/whatis-gc/mission/principles). Diese bestehen aus Vorgaben hinsichtlich Menschen- und Arbeitsrechte (Soziales) sowie hinsichtlich Umweltschutzes (Umwelt) sowie Korruption (Unternehmensführung).

Erfolgt ein eindeutiger und der Öffentlichkeit bekannter vorgenannter Verstoß durch ein Unternehmen, in das investiert wurde bzw. ist, so obliegt die interessenwahrende Veräußerung des Investments der Entscheidung der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh. Ergänzend werden Staatsemittenten ausgeschlossen, die ein unzureichendes Scoring nach dem Freedom House Index (https://freedomhouse.org) und/oder nach den World Bank Governance Indikatoren (https://info.worldbank.org/governance/wgi/) vorweisen. Durch diese Ausschlusskriterien sinkt das unternehmensspezifische Anlagerisiko, denn es werden Risiken vermieden, die durch Verstöße gegen Menschen- und Arbeitsrechte oder durch Umweltverschmutzung ausgelöst werden.

d. Mitwirkungspolitik

Die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh nimmt keine Aktionärsrechte ihrer Kunden wahr. Es werden keine Hauptversammlungen besucht, keine Stimmrechte für Kunden ausgeübt, Mitteilungen von Aktiengesellschaften nur im Rahmen von Pflichtmitteilungen zur Kenntnis genommen und weder mit der Gesellschaft noch mit anderen Aktionären aktiv kommuniziert. Weitere Details zur Mitwirkungspolitik der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh gemäß § 134b AktG finden Sie auf der Homepage der Gesellschaft.

e. Verweise auf internationale Standards

Die zehn Prinzipien des „Global Compact der Vereinten Nationen“ lauten wie folgt:
Zum Thema „Menschenrechte“:

1. Unternehmen sollten den Schutz der internationalen Menschenrechte unterstützen und achten.
2. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig machen.

Zum Thema „Arbeit“:

3. Unternehmen sollten die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen wahren.
4. Unternehmen sollten für die Beseitigung aller Formen von Zwangsarbeit eintreten.
5. Unternehmen sollten für die Abschaffung von Kinderarbeit eintreten.
6. Unternehmen sollten für die Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit eintreten.

Zum Thema „Umwelt“:

7. Unternehmer sollten im Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen.
8. Unternehmen sollten Initiativen ergreifen, um größeres Umweltbewusstsein zu fördern.
9. Unternehmen sollten die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien beschleunigen.

Zum Thema „Anti-Korruption“:

10. Unternehmen sollten gegen alle Arten der Korruption eintreten, einschließlich Erpressung und Bestechung.

Nachhaltigkeitsbezogene Angaben (gem. Art. 10 OffenlegungsVO i.V.m. Art. 23 und Art. 24 RTS-OffenlegungsVO)

a. Zusammenfassung

Die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh, LEI: 391200PLMGLNCT1UJM42, berücksichtigt wesentliche negative Auswirkungen ihrer Anlageentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren im Sinne der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor („nachfolgend Offenlegungsverordnung“).

Zur Erfüllung der beworbenen Merkmale Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (englisch Environment, Social, Governance, kurz ESG) investiert das Finanzprodukt nur in Unternehmen,

• die sich an die zehn Prinzipien des „Global Compact der Vereinten Nationen“ halten sowie
• über ein überdurchschnittliches ESG-Rating verfügen.

Die vorliegende Erklärung ist die konsolidierte Erklärung zu den wichtigsten negativen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh.

b. Kein nachhaltiges Anlageziel

Dieses Finanzprodukt fördert ökologische und soziale Merkmale, hat aber nicht das Ziel einer nachhaltigen Anlage.
Erklärung, wie das nachhaltige Investment keines der nachhaltigen Anlageziele wesentlich beeinträchtigt:

c. Ökologische oder soziale Merkmale des Finanzprodukts

Zur Erfüllung der beworbenen Merkmale Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (englisch Environment, Social, Governance, kurz ESG) investiert das Finanzprodukt nur in Unternehmen,

• die sich an die zehn Prinzipien des „Global Compact der Vereinten Nationen“ halten sowie
• über ein überdurchschnittliches ESG-Rating verfügen.

Zur Ermittlung der ESG-Ratings arbeitet die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh mit Daten von Institutional Shareholder Services Germany AG (ISS ESG), einer der führenden globalen Anbieter von Daten und Research-Lösungen für Governance und Nachhaltigkeit, zusammen. Dabei werden die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren anhand der von ISS ESG bereitgestellten Daten seitens der steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh anhand interner Strategien (z.B. Best in Class und durch Ausschlusskriterien) analysiert.

d. Anlagestrategie

Das Finanzprodukt folgt den zehn Prinzipien des „Global Compact der Vereinten Nationen“ und wird mit Hilfe der Daten von ISS ESG zusammengestellt und überwacht.
Der Investitionsansatz stellt einen holistischen Ansatz dar. Sowohl für die Ausschlusskriterien als auch den Best-in-Class-Ansatz werden E-, S- und G-Faktoren berücksichtigt.
Es werden im ersten Schritt jene Titel ausgeschlossen, die gegen die folgenden Ausschlusskriterien verstoßen:

• Normenbasierte Ausschlussprozesse in Übereinstimmung mit den UN Global Compact-Prinzipien (Menschenrechte, Arbeitsrechte, umweltschädliches Verhalten, Korruption)
• Environment: Umweltkontroversen, grüne Gentechnik, Atomenergie, Erdgas, Erdöl, Kohle, kontroverse Rohstoffgewinnung
• Social: Arbeitsnormkontroversen, Menschenrechtskontroversen, ausbeuterische Kinderarbeit, verbrauchende Embryonenforschung, geächtete Waffen, konventionelle Waffen und Rüstung

Im zweiten Schritt werden die Titel ausgewählt, die einen Mindest-ESG-Score von 50 aufweisen (Best-in-Class Ansatz).

Alle Unternehmen werden im Rahmen eines einheitlichen Verfahrens und auf Basis umfassender Kriterienkataloge analysiert. Ziel ist es, die Nachhaltigkeitsleistungen der Unternehmen umfassend zu bewerten und innerhalb der einzelnen Branchen die Unternehmen zu identifizieren, die sich in besonderem Maße für eine nachhaltige Entwicklung engagieren. Dazu werden die Unternehmen auf Basis einer Vielzahl von Kriterien bewertet, die sich auf alle ESG-Bereiche beziehen.

e. Aufteilung der Investitionen

Das Finanzprodukt investiert

• etwa 80% der Vermögenswerte in Unternehmen, die auf E/S-Eigenschaften ausgerichtet sind und
• kann biszu 30% der Vermögenswerte in Anlagen investieren, die weder auf ökologische oder soziale Eigenschaften ausgerichtet noch nachhaltige Investitionen sind.

Investiert wird ausschließlich in Titel, die sich an die zehn Prinzipien des „Global Compact der Vereinten Nationen“ halten. Eine temporäre Abweichung von 100% Vereinbarkeit mit diesen Kriterien kann entstehen, wenn sich eine bereits investierte Position nachträglich im ESG-Rating verschlechtert oder unter ein Ausschlusskriterium fällt – diese Position wird dann innerhalb einer Frist von drei Monaten verkauft. Insgesamt liegt die Quote von Positionen, die dem Nachhaltigkeitsansatz entsprechen, stets bei etwa 80%.
Das Finanzprodukt kann Derivate zur Absicherung gegen Währungsrisiken und Aktienrisiken nutzen. Insbesondere bei der Währungsabsicherung spielen auch Länderrisiken eine Rolle, daher werden nur Währungen mit einem ESG-Score > 60 herangezogen.

Dieses Finanzprodukt berücksichtigt wesentliche negative Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren insofern, als dass nur Investments getätigt werden, die den zehn Prinzipien des „Global Compact der Vereinten Nationen“ entsprechen.

f. Überwachung der ökologischen oder sozialen Merkmale

Die Einhaltung der Anforderungen wird vor jeder Neuinvestition sowie für bestehende Positionen regelmäßig auf Veränderungen der Investierbarkeit nach den Nachhaltigkeitskriterien geprüft. Verliert eine Position die Investierbarkeit nach den Nachhaltigkeitskriterien, so ist sie verbindlich innerhalb einer Frist von drei Monaten zu verkaufen.
Um die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien systematisch sicherzustellen, arbeitet die steinbeis & häcker vermögensverwaltung mit der 1985 gegründeten Institutional Shareholder Services Germany AG (ISS ESG) (https://www.issgovernance.com/about/about-iss/) zusammen. ISS ESG ist ein Anbieter von ESG-Ratings und individuellen Dienstleistungen, der uns bei der Analyse der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen und Nachhaltigkeitsindikatoren sowie der Umsetzung unserer ESG-Strategie unterstützt. Hierzu werden beispielsweise ISS ESG-Ratings herangezogen.

g. Methoden

Die Methoden zur Messung der Erreichung der sozialen oder ökologischen Merkmale, die durch das Finanzprodukt beworben werden, unter Verwendung relevanten Nachhaltigkeitsindikatoren werden unter b. beschrieben.
Die berücksichtigten Negativ- und Positivkriterien sowie das ISS ESG-Rating basieren auf gängigen Leitlinien zur Nachhaltigkeitsbewertung.
Das ESG-Rating analysiert die Chancen und Risiken, die auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien beruhen. Zunächst wird analysiert, in welchem Ausmaß ein Unternehmen ESG-Risiken und -Chancen ausgesetzt ist. Alle Unternehmen werden im Rahmen eines Best-in-Class-Ansatzes branchenspezifisch analysiert. Zu Beginn werden die Rohdaten und Kennzahlen den drei Dimensionen Umwelt, Soziales und Corporate Governance sowie deren Unterkategorien zugeteilt. Diese Kennzahlen werden anschließend gewichtet und zu einem globalen Rating aggregiert.

h. Datenquellen und -verarbeitung

Unternehmen und Länder werden nach Negativkriterien zu Themen wie Kinderarbeit, Korruption oder Atomwaffen gescreent. In einer Datenbank stehen Ausschlusskriterien zur Verfügung. Das ISS ESG-Rating basiert für Unternehmen auf tausenden Datenpunkten und das Management von ESG-Themen in einem Land wird anhand von mehr als 100 Kriterien bewertet, die globale Best Practices und normative Überlegungen widerspiegeln.
Alle Ratings werden auf jährlicher Basis überprüft. Bei Kontroversen oder Vorfällen wie z. B. M&As werden außerplanmäßige Aktualisierungen vorgenommen. Mit den gerateten Emittenten wird ein regelmäßiger und umfassender Dialog geführt.

Die für die Ratingerstellung und Ausschlusskriterien erforderlichen Daten stammen aus den folgenden zum Teil öffentlich verfügbaren Quellen:

• Unternehmensveröffentlichungen (jährliche Unternehmens- und CSR-Berichte, Webseiten);
• 4.500+ Medienquellen weltweit, z.B. für Kontroversen wie Umweltschäden, Gerichtsurteile;
• 150+ weitere Fachquellen (z.B. Veröffentlichungen von Regierungen, Forschungseinrichtungen) und
• Externe Datenbanken (z. B. Carbon Disclosure Project).

Kontroversen-Indikatoren wie Umweltschadensfälle bzw. Gerichtsurteile werden kontinuierlich aktualisiert. Mit Blick auf die Datenqualität werden Sensitivitäts- und Ausreißer-Analysen durchgeführt. Zur Verifizierung werden ggf. unplausible Daten aus externen Datenbanken in den Originalveröffentlichungen geprüft.

i. Beschränkungen hinsichtlich der Methoden und Daten

Es liegt in der Natur von ESG-Analysen, dass die Ergebnisse der Negativ- und Best-in-Class-Bewertung sowie der ESG-Scores maßgeblich von den zugrunde gelegten Bewertungsmaßstäben abhängen. Mit dem Ziel größtmöglicher Objektivität und Transparenz bietet ISS ESG folgende Alleinstellungsmerkmale:

• Absolute ESG Performance-Analyse (kein reiner Best-in-Class-Ansatz)
• Materielle ESG-Performance-Signale hinsichtlich ESG-Chancen und -Risiken (das Ausmaß, zu dem ein Unternehmen seine spezifischen ESG Risiken erfolgreich managt, sowie Chancen, die sich aus Transformationsprozessen ergeben, nutzt)
• Holistischer Ansatz in Bezug auf Materialität / Wesentlichkeit: Klimawandel, Mitarbeiter, Lieferketten, u.v.m.
• Branchenspezifischer Ansatz hinsichtlich zentraler ESG-Risiken und -Chancen (72 branchenspezifische Kriterien-Sets; 100+ Gewichtungsszenarios für Sub-Branchen; zusätzliche unternehmensspezifische Gewichtungen zur Berücksichtigung zusätzlicher Risiken)
• Berücksichtigung der Wirkung („Impact“) von Produkten & Dienstleistungen auf die UN SDGs
• Branchenübergreifende Vergleichbarkeit von Ergebnissen auf Rating- und ESG-Themenebene
• Transparenz und Nachvollziehbarkeit bzgl. Bewertung und Gewichtung aller Indikatoren (keine „Black Box“)
• Effektive Mechanismen gegen eine Benachteiligung von SMEs in der Bewertung („size bias mitigation“), d.h. größere Unternehmen werden gegenüber kleineren nicht bevorzugt aufgrund von ESG Performance-Analysen (im Gegensatz zur Bewertung des Grads der Transparenz/Offenlegung), Berücksichtigung der Wirkung von Produkten & Dienstleistungen, Berücksichtigung nicht-öffentlicher Informationen, spezifische Regeln für KMU, Berücksichtigung hoher nationaler Standards (rechtlich und faktisch) in Ländern, in denen Unternehmen tätig sind
• Berücksichtigung zusätzlicher nichtöffentlicher Informationen

j. Sorgfaltspflicht

Die Messung der nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen erfolgt mittels der obligatorischen so-wie mindestens zwei zusätzlicher Indikatoren, die im noch durch die Europäische Kommission zu verabschiedenden technischen Regulierungsstandard aufgelistet sind. Diese Überwachung erfolgt im Rahmen des unternehmensinternen Risikomanagement.
Zusätzlich werden an dieser Stelle zukünftig die Maßnahmen aufgeführt, die während des Berichts-zeitraums durchgeführt wurden bzw. für den Folgeberichtszeitraum geplant sind, um identifizierte nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen zu vermeiden und zu reduzieren.

k. Mitwirkungspolitik

Die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh nimmt keine Aktionärsrechte seiner Kunden wahr. Es werden keine Hauptversammlungen besucht, keine Stimmrechte für Kunden ausgeübt, Mitteilungen von Aktiengesellschaften nur im Rahmen von Pflichtmitteilungen zur Kenntnis genommen und weder mit der Gesellschaft noch mit anderen Aktionären aktiv kommuniziert. Somit ist eine Mitwirkung nicht Teil der Anlagestrategie.

l. Bestimmter Referenzwert

Die steinbeis & häcker vermögensverwaltung gmbh verwendet keine Referenzbenchmark bei ihren nachhaltigen Finanzprodukten, so dass keine Aussagen zu einem Index in Bezug auf ökologische und soziale Merkmale getroffen werden können.